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Der Mammographie-Screening-Express kommt dieses Mal nach Bad Hönningen statt nach Linz

Anschließend geht der Bus nach Neustadt/Wied

3.500 Frauen erhalten eine schriftliche Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung - Teilnahme quasi vor der Haustür möglich

Vom 25. September bis 16. November 2017 kommt der Mammographie-Screening-Bus nach Bad Hönningen und wird während dieser Zeit Am alten Schwimmbad, Rheinallee 4, stehen. Das Mammobil, das normalerweise nach Linz kommt, nimmt dieses Mal ausnahmsweise seinen Standort in Bad Hönningen ein, da auf dem gewohnten Stellplatz in Linz derzeit ein Supermarkt gebaut wird. Im Anschluss nimmt der Bus Ende November seinen nächsten Standort in Neustadt/Wied ein.

Seit 2012 ist Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn Schirmherrin des Mammographie-Screening-Programms Mittelrhein: „Ich möchte jeder Frau die Brustkrebs-Früherkennung besonders ans Herz legen, denn in der Früherkennung liegt die Chance, die Krankheit gut behandeln und vielfach heilen zu können.“ Diese Botschaft unterstrich sie auch vor Kurzem bei der Jubiläumsveranstaltung “10 Jahre Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein” in Koblenz.

Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erhalten eine Einladung

Mit dem Mammobil haben rund 3.500 Frauen von 50 bis 69 Jahren aus der Region die Möglichkeit, wohnortnah am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen. Eine Einladung geht an die Frauen aus folgenden Ortschaften und Städten:
53562 Rothekreuz, 53547 Bleischeid, 53557 Bad Hönningen, 53562 St. Katharinen, 53547 Hausen, 53547 Girgenrath, 53545 Ockenfels, 53547 Arnsau, 53547 Leubsdorf, 56170 Lachnitzmühle, 53547 Roßbach (Wied), 53545 Linz, 53547 Reidenbruch, 56170 Bembsmühle, 53547 Gersthahnsmühle, 53547 Krumscheid, 53547 Alsau, 53577 St. Katharinen (Neuwied), 53547 Dattenberg, 53562 Hahnen, 53547 Heeg, 53547 Gersthahn, 53547 St. Katharinen (Neuwied), 53560 Linz am Rhein, 53547 Kasbach-Ohlenberg, 53547 Roßbach, 53547 Grübelsberg, 56588 Hausen (Wied), 56588 Stopperich, 56588 Sohl, 56588 Bremscheid, 53562 Dattenberg, 53562 Leubsdorf, 53545 Dattenberg und 53547 Bad Hönningen. Im Anschluss an Bad Hönningen wird der Screening-Bus in Neustadt/Wied seinen nächsten Standort einnehmen.

Die Einladungen erfolgen aufsteigend nach der Postleitzahlengröße und gehen den Frauen auf dem Postweg zu.

Freundliche Atmosphäre im Bus nimmt Frauen die Angst

Mit einem Vorlauf von ca. 3 Wochen werden die Frauen über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus dem vorgenannten Postleitzahlenbereich bis Anfang November 2017 keine Einladung erhalten haben, soll sie nicht länger warten, sondern sich über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Telefon 06321-9674040 einen Termin geben lassen“, raten die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk. “Die freundliche Atmosphäre im Bus nimmt vor allem jenen Frauen die Angst, die zum ersten Mal zur Untersuchung kommen. Und wer Fragen hat, kann die zu jeder Zeit an das Screening-Team stellen.”

Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte mitzubringen. Der Screening-Bus ist montags bis donnerstags von 7:30 bis 12:15 Uhr und von 13:15 bis 17.00 h besetzt; freitags ist das Mammobil von 7:30 h bis 12:15 Uhr geöffnet. Der Bus ist mit einem hochmodernen Vollfeld-Mammographiegerät ausgestattet, das durch seine sehr hohe Kontrastauflösung und spezielle Bearbeitungsprogramme eine sehr gute Beurteilung der Brust ermöglicht. Die Aufnahmen der Brust werden von speziell ausgebildeten radiologischen Fachkräften gemacht.

Früh erkannter Brustkrebs ist in den meisten Fällen heilbar

Da beim Screening jede Mammographie von zwei besonders erfahrenen Radiologen angeschaut wird, erhält die Frau wenige Tage nach der Untersuchung das Ergebnis schriftlich mitgeteilt. „Zeigt sich im Röntgenbild ein unklarer Befund, wird die Frau nochmal zur Abklärung in die Praxis eingeladen. Bei etwa 80 Prozent dieser Nachuntersuchungen kann meist direkt Entwarnung gegeben werden“, weiß Dr. Toni Vomweg aus Erfahrung. Dr. Jochen Schenk nennt neueste Zahlen zum Mammographie-Screening. „Die Brusttumoren, die wir im Screening finden, sind in 82 Prozent der Fälle unter zwei Zentimeter groß und zu 79 Prozent sind noch keine Lymphknoten befallen. Diese positive Bilanz lässt sich aus einem aktuellen Evaluationsbericht der Kooperationsgemeinschaft Mammographie ziehen.“

Und die beiden Radiologen machen deutlich: „Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle 2 Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden.“

Infos und Termine auch über Telefon-Hotline

Informationen zum Mammographie-Screening bzw. Termine gibt es über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Info-Telefon 06321-9674040 (Mo-Fr 8-17 Uhr; Fr. 8-14 Uhr) oder per E-Mail info@zs-rlp.de und Fax 06321/893206.

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Mit der Kamera mal reingeschaut: Mammographie-Screening-Express bei 17:30 SAT.1 LIVE

Wenn Frau nicht zur Mammographie geht, muss die Mammographie eben zur Frau kommen. Der Screening-Express des Mammographie-Programms Mittelrhein ermöglicht eine mobile Brustkrebs-Früherkennung. Eine gute Sache, die sich das Team von 17:30 SAT.1 LIVE – dem Regionalmagazin für Hessen und Rheinland-Pfalz – genauer angeschaut hat.

Sendung: 17:30 SAT.1 LIVE – das Regionalmagazin für Hessen und Rheinland-Pfalz vom 25.04.2014 (17:30 Uhr).
Hier der Link zur Sendung